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Workbook

D16 bietet verschiedene Zugänge zur Ausstellung und lädt die Besucher*innen ein ihr eigenes Tempo zu finden. Diese Zugänge gehen der Ausstellungseröffnung voran und bieten Möglichkeiten zur anhaltenden Auseinandersetzung in Form von Kunstwerken, Werkstätten, Kursen und Dialog für alle. Bildungsprogramme weiten das prozessorientierte Lernen, gemeinsame Produktion und Beteiligung aus. 

Das Workbook betrachtet Lernen als nie endende Probe und Praxis, als fortwährende Verbreitung und Vermehrung des Gelernten. Es bezieht sich auf eine lange Geschichte ziviler Praktiken, von den Citizenship Schools, gegründet von Septima Clark als Reaktion auf die Wählerdiskriminierung, bis zu den Mississippi Freedom Schools. Es bietet Lernenden jeden Alters Zugang und eine Beteiligungsmöglichkeit.  

Als Vorbereitung auf die D16 geht das Workbook der Ausstellung voraus und gewinnt zunehmend an Lautstärke. Es entwickelt sich als kollaborativer Prolog zur Ausstellung und hat das Potenzial, bis zur Eröffnung ein ganzes Buch zu füllen, das – wenn seine Seiten gedruckt werden – ungehindert zirkulieren kann. Das Workbook ist fortlaufend in Arbeit und nicht final. 

¹ Clark wurde am 3. Mai 1898 in Charleston, South Carolina, geboren. Sie machte 1916 ihren Schulabschluss und unterrichtete nach ihrer Lehrerprüfung an einer Schwarzen Schule auf Johns Island bei Charleston. In den Sommerferien bildete Clark sich fort. 1937 studierte sie bei W. E. B. Du Bois an der Atlanta University und erhielt 1942 schließlich ihren BA am Benedict College in Columbia sowie ihren MA (1946) am Hampton Institute in Virginia. Dreißig Jahre lang lehrte sie in South Carolina, davon achtzehn in Columbia und neun in Charleston. Sie war eine Pionierin der Graswurzel-Bürgerbildung. (Septima Poinsette Clark, Echo in My Soul, New York: E. P. Dutton, 1962)