Kulturstiftung des Bundes
Die Kulturstiftung des Bundes fördert zeitgenössische Kunst und Kultur deutschlandweit und im internationalen Kontext. Sie unterstützt Kultureinrichtungen dabei, thematisch und ästhetisch zu experimentieren, neue Arbeitsweisen zu erproben und sich für neue Publikumsgruppen zu öffnen.
Auf Bundesebene nimmt die Kulturstiftung des Bundes einen besonderen Auftrag wahr: Sie fördert zeitgenössische Kunst und Kultur in allen Sparten – deutschlandweit und im internationalen Kontext. Als eigenständige Stiftung unterstützt sie Kultureinrichtungen und freie Initiativen dabei, thematisch und ästhetisch zu experimentieren, künstlerische Strahlkraft zu entwickeln und neue Arbeitsweisen zu erproben. Sie ermöglicht etwa Theatern, Bibliotheken oder Museen, sich für neue Publikumsgruppen zu öffnen und bestehende Strukturen zu hinterfragen. Gemeinsam mit den Ländern und Kommunen trägt sie dazu bei, die Vielfalt der Kulturlandschaft in Deutschland zu stärken, in Metropolen, kleineren Städten und in ländlichen Räumen. Mit ihrer Allgemeinen Projektförderung, eigenen Förderprogrammen, den Kulturellen Leuchttürmen und großen Modellprojekten lenkt die Kulturstiftung des Bundes die Aufmerksamkeit auf aktuelle gesellschaftliche Themen. Die documenta ist einer von insgesamt acht geförderten Kulturellen Leuchttürmen. Die Stiftung unterstützt das Vermittlungsprogramm der D16 in den Jahren 2026/2027.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 hat die Kulturstiftung des Bundes über 40 Förderprogramme aufgelegt und rund 4000 Projekte mit insgesamt 700 Mio. Euro gefördert, die modellhaft bundesweit wie international wirken.
Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.