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Timea Junghaus

Timea Junghaus ist Kunsthistorikerin und Kuratorin. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit Fragen von Migration und Vertreibung und setzt sich kritisch mit künstlicher Intelligenz und gegenwärtigen technologischen Transformationsprozessen auseinander. Als prägende Persönlichkeit der zeitgenössischen Kunst und des kritischen Denkens von Sinti und Roma in Europa war sie Gründungsdirektorin der Gallery8 – Roma Contemporary Art Space in Budapest (2013–2017), Mitinitiatorin des institutionellen Projekts RomaMoMA und geschäftsführende Gründungsdirektorin des European Roma Institute for Arts and Culture (ERIAC) in Berlin (2017–2025). 2007 kuratierte sie mit „Paradise Lost“ den ersten Roma-Pavillon auf der 52. Biennale von Venedig. Darüber hinaus arbeitete sie mit zahlreichen internationalen Institutionen und Biennalen zusammen, darunter der documenta, der Manifesta, der Triennale Milano und der Berlin Biennale.